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Mit wenig Aufwand zum Erfolg: 22 schlampige Tricks, die dich trotzdem produktiv machen

  • Autorenbild: Matyas Koszegi
    Matyas Koszegi
  • 7. Feb. 2025
  • 8 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Aug. 2025

Hallo! Als Deutschlehrer tagsüber und manchmal nachts, Musiker und Tänzer, wann immer möglich (ja, wirklich!), Fitness-Enthusiast, der ständig neue Moves ausprobiert, Cybersicherheits-Autor und -Forscher, der trotz zwei Kinder irgendwie Zeit hat… Du fragst dich vielleicht, wie es ein Mensch schafft, so viele Dinge zu tun, ohne dabei völlig den Verstand zu verlieren!


Die Antwort liegt hier auf meinem Blog, auf dem ich meine Geheimnisse teile, wie man produktiv bleibt, während man mehrere Leidenschaften jongliert – und das ohne den Verstand zu opfern!


A drawing of a boy in front of a laptop

Tipp #1: Bezwinge deinen inneren Aufschieber

Wir kennen das alle – feststecken in einem Strudel von YouTube-Videos, sozialen Medien oder Videospielen und sich selbst weismachen, dass man nur eine kurze Pause macht, bevor man wieder an die Arbeit geht. Aber seien wir ehrlich, diese kurze Pause kann sich schnell in Stunden sinnloser Zeit verwandeln. Um dieser Falle zu entkommen, habe ich einen einfachen Trick: Ich setze ein "Start-Ritual" für mich selbst. Das kann so einfach sein wie eine Tasse Kaffee zu machen, ein kurzes 5-Minuten-Workout zu machen oder einfach ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen. Auf diese Weise signalisiere ich meinem Gehirn, dass es Zeit ist, sich zu konzentrieren und an die Arbeit zu gehen.


Tipp #2: Zerlege das Ungeheuer

Wenn man vor einer riesigen Aufgabe oder einem Projekt steht, fühlt man sich leicht überwältigt und weiß nicht, wo man anfangen soll. Deshalb bin ich ein großer Fan davon, Dinge in kleinere, handhabbare Häppchen zu zerlegen. Denk daran – ein Elefant ist zu groß, um ihn auf einmal zu verschlingen (es sei denn, du hast Superkräfte – was wir mal nicht hoffen wollen). Stattdessen nimmst du kleine Bissen und kaust langsam. Auf diese Weise machst du stetige Fortschritte und vermeidest es, das Gefühl zu haben, im Treibsand festzustecken.


Tipp #3: Vereinfache dein Toolkit

Als jemand, der Musik und Gadgets liebt, habe ich mich oft von den neuesten glänzenden Spielzeugen und Werkzeugen verführen lassen. Aber mit der Zeit habe ich gelernt, dass zu viele Optionen eigentlich kontraproduktiv sein können. Denk mal nach – wenn du 10 verschiedene Gitarren hast, wirst du womöglich mehr Zeit damit verbringen, die richtige auszuwählen, als tatsächlich Musik zu machen. Indem du dein Toolkit vereinfachst und dich auf das Wesentliche konzentrierst, sparst du Zeit und mentale Energie für das, was wirklich zählt.


Tipp #4: Komm in den Flow

Du kennst dieses Gefühl, wenn du völlig in einer Aufgabe versinkst und die Zeit einfach wie im Flug vergeht... Das nenne ich den „Flow-Zustand“. Um dorthin zu gelangen, benutze ich eine Kombination von Techniken – von bestimmten Musik-Playlists bis hin zu speziellen Düften oder ätherischen Ölen (ja, wirklich!). Der Schlüssel ist, herauszufinden, was für dich funktioniert, und es konsequent anzuwenden. Wenn du im Flow bist, schießt deine Produktivität in die Höhe und Ablenkungen verschwinden.


Tipp #5: Höre auf deinen Körper

Hast du schon mal bemerkt, dass manche Tage besser für bestimmte Aufgaben geeignet sind als andere? Zum Beispiel sind Morgende vielleicht ideal für konzentriertes Arbeiten, während Nachmittage besser für kreative Tätigkeiten geeignet sind. Es stellt sich heraus, dass unser Körper natürliche Rhythmen hat, die uns helfen können, unsere Produktivität zu optimieren. Wenn du auf deine Energielevels im Laufe des Tages achtest und deine Aufgaben entsprechend planst, wirst du feststellen, dass du effizienter und effektiver arbeitest.


A drawing of a picture of the day turning into night

Tipp #6: Identifiziere deine Ablenkungsfaktoren

Wir alle haben Dinge, die uns von unseren Zielen ablenken – soziale Medien, E-Mails, Benachrichtigungen oder einfach ein unaufgeräumter Arbeitsplatz. Um diese Ablenkungen zu überwinden, empfehle ich, deine persönlichen Auslöser zu identifizieren und Strategien zu entwickeln, um sie zu vermeiden. Zum Beispiel, wenn du dich dabei erwischst, wie du ständig durch soziale Medien scrollst, versuche, diese Gewohnheit mit einem kurzen Spaziergang oder ein paar Dehnübungen zu ersetzen. Wenn du dir deiner Ablenkungen bewusst wirst und Schritte unternimmst, um sie zu vermeiden, bleibst du fokussiert und auf Kurs.


Tipp #7: Erstelle eine "Stopp-liste"

In unserem Streben nach Produktivität neigen wir dazu, immer mehr Aufgaben und Aktivitäten zu unserer Liste hinzuzufügen. Aber manchmal ist das Mächtigste, was wir tun können, aufzuhören, Dinge zu tun, die uns nicht mehr dienen. Nimm dir Zeit, über deine Gewohnheiten und Aktivitäten nachzudenken – gibt es welche, die deine Energie rauben oder zu viel Zeit in Anspruch nehmen? Erstelle eine „Stopp-liste“ und entschließe dich, diese Dinge loszulassen, die dich zurückhalten.


Tipp #8: Gestalte deinen idealen Arbeitsplatz

Dein Arbeitsplatz kann entweder deine Kreativität und Produktivität fördern oder sie ersticken. Nimm dir also die Zeit, darüber nachzudenken, welches Umfeld dir hilft, dich zu konzentrieren und deine Arbeit zu erledigen. Brauchst du völlige Stille oder ein bisschen Hintergrundgeräusch? Bevorzugst du einen aufgeräumten Schreibtisch oder eine lockerere Atmosphäre? Wenn du deinen idealen Arbeitsplatz gestaltest, kreierst du eine Umgebung, die deine Ziele unterstützt und dich motiviert.


Tipp #9: Nutze die Macht des "Batching"

Hast du schon mal bemerkt, dass einige Aufgaben ewig zu dauern scheinen, wenn man sie einzeln erledigt, aber viel handlicher werden, wenn man sie zusammenfasst? Das ist die wahre Macht des Batching! Indem du ähnliche Aufgaben – wie E-Mails checken oder Anrufe tätigen – zusammenfasst und in einer Sitzung erledigst, sparst du Zeit und reduzierst mentale Ermüdung. Probiere es aus und schau, wie sich deine Produktivität steigert, wenn du Aufgaben im Paket erledigst.


Tipp #10: Plane Zeit für Selbstfürsorge ein

In unserem hektischen Leben vergessen wir oft eines der wichtigsten Dinge: uns selbst zu pflegen. Aber wenn wir uns selbst vernachlässigen, können wir schnell in einen Zustand von Burnout und verringerter Produktivität geraten. Plane unbedingt Zeit für Aktivitäten ein, die deinen Geist, Körper und deine Seele stärken – sei es durch Sport, Meditation oder einfach ein entspannendes Bad. Wenn du Selbstfürsorge priorisierst, bleibst du energiegeladen und motiviert.


Tipp #11: Plane für die Realität, nicht für Fantasie

Wir sind alle schon mal in die Falle getappt, unrealistische Pläne und Zeitpläne zu erstellen, nur um enttäuscht zu werden, wenn wir sie nicht einhalten können. Um dieser Falle zu entkommen, empfehle ich, für die Realität zu planen und nicht für Fantasie. Berücksichtige deine tatsächlichen Energielevels, Ablenkungen und Einschränkungen, wenn du Aufgaben planst. Sei ehrlich zu dir selbst, was du realistisch an einem Tag oder in einer Woche erledigen kannst, und überlade dich nicht, nur um später gescheitert zu sein.


Tipp #12: Verwende das "Oder Nicht"-FrameworkWenn dir eine neue Gelegenheit oder Aufgabe begegnet, ist es leicht, sich von der Aufregung mitreißen zu lassen und einfach "Ja" zu sagen, ohne wirklich darüber nachzudenken. Aber bevor du dich zu etwas Neuem verpflichtest, frage dich selbst: "Was muss ich aufgeben oder opfern, um das möglich zu machen?" Nutze das "Oder Nicht"-Framework, um zu bewerten, ob es sich lohnt, eine neue Aufgabe anzunehmen, wenn du dafür etwas anderes aufgeben musst, das dir ebenfalls wichtig ist. Zum Beispiel: "Ich nehme dieses neue Projekt an oder ich werde die nächsten Monate nicht an meiner eigenen Musik arbeiten." Indem du die Opfer abwägst, triffst du bewusstere Entscheidungen darüber, wie du deine Zeit verbringst.


Tipp #13: Wende die 2-Minuten-Regel an

Wie oft hast du eine kleine Aufgabe aufgeschoben, nur weil sie zu unbedeutend oder lästig erschien? Aber was, wenn ich dir sage, dass die Erledigung dieser winzigen Aufgaben tatsächlich deine Produktivität und Motivation steigern kann? Die 2-Minuten-Regel besagt, dass du jede Aufgabe, die in weniger als 2 Minuten erledigt werden kann, sofort erledigen solltest. Das kann alles sein, von einer schnellen E-Mail-Antwort bis hin zum Aufräumen deines Schreibtisches. Indem du diese kleinen Aufgaben schnell erledigst, befreist du deinen Kopf und schaffst Schwung für die größeren Aufgaben.


Tipp #14: Schreib die E-Mail

In der heutigen schnelllebigen Welt können Verzögerungen schnell passieren, wenn wir nicht proaktiv sind. Deshalb empfehle ich, die E-Mail (oder eine ähnliche Aufgabe) so schnell wie möglich zu erledigen. Ob es darum geht, Informationen von jemandem anzufordern oder auf eine offene Frage zu antworten, warte nicht bis zur letzten Minute, um etwas zu unternehmen. Indem du proaktiv wirst und Dinge früher in Angriff nimmst, als du denkst, vermeidest du unnötige Verzögerungen und behältst den Überblick über deine Projekte.


Tipp #15: Fasse ähnliche Aufgaben zusammen

Wir alle haben diese Tage, an denen wir das Gefühl haben, ständig zwischen verschiedenen Aufgaben und Kontexten hin und her zu wechseln. Aber wusstest du, dass dieses ständige Wechseln tatsächlich die Produktivität verringern kann? Um dem entgegenzuwirken, versuche, ähnliche Aufgaben zusammenzufassen und sie in einer Sitzung zu erledigen. Zum Beispiel, checke alle deine E-Mails auf einmal, anstatt ständig den ganzen Tag darüber nachzudenken. Indem du ähnliche Aufgaben bündelst, reduzierst du mentale Erschöpfung und bleibst fokussiert.


Tipp #16: Iss den üblen Frosch

Du weißt schon, welche Aufgabe ich meine – die, die über dir schwebt, dir Angst macht und dich ständig verfolgt? Ja, genau die. Es ist Zeit, diesen Frosch zu essen. Indem du deine schwierigste oder beängstigendste Aufgabe als Erstes am Morgen erledigst, bekommst du sie hinter dich und gewinnst geistige Energie für den Rest des Tages. Außerdem wirst du ein riesiges Gefühl der Erfüllung und Motivation verspüren, das dir hilft, den restlichen Aufgaben zu begegnen.


A drawing of a bald boy and a frog

Tipp #17: Lass Aufgaben unvollständig (Ja, du hast richtig gelesen)

Uns wurde immer beigebracht, alles zu beenden, was wir anfangen. Aber manchmal ist es besser, Aufgaben unvollständig zu lassen. Indem du eine Aufgabe nicht fertig machst, schaffst du einen psychologischen Auslöser, der dich motiviert, später zurückzukehren und sie zu beenden. Diese Technik nennt man den Zeigarnik-Effekt, benannt nach der russischen Psychologin, die sie entdeckte. Also hab keine Angst, Aufgaben unvollständig zu lassen – es könnte das Geheimnis sein, um deine Produktivität zu steigern.


Tipp #18: Lösche die Entscheidungsermüdung

Hast du schon mal das Gefühl gehabt, ständig Entscheidungen treffen zu müssen – von der Wahl des Outfits am Morgen bis hin zur Frage, was du zum Mittagessen isst? Entscheidungsermüdung ist real und kann deine geistige Energie rauben und die Produktivität senken. Um dem entgegenzuwirken, versuche, die Entscheidungsermüdung zu eliminieren, indem du Routineaufgaben automatisierst oder einen Zeitplan mit vorgeplanten Entscheidungen erstellst. Zum Beispiel, plane deine Outfits für die Woche im Voraus oder bereite deine Mahlzeiten vor. Indem du Entscheidungen minimierst, schaffst du mentalen Raum für wichtigere Dinge.


Tipp #19: Bleibe am Puls der Zeit

In der heutigen, schnelllebigen Welt ändern sich die Dinge schnell. Um weiterhin erfolgreich zu sein, musst du am Puls dessen bleiben, was um dich herum passiert. Egal, ob es darum geht, mit Kollegen in Kontakt zu bleiben oder Branchentrends zu überwachen – sorge dafür, dass du informiert bleibst und dich schnell an Veränderungen anpasst.


Tipp #20: Lerne Zeitblockierung vs. Zeitboxen

Zeitmanagement ist eine Kunst, und es gibt viele Methoden, um deinen Zeitplan zu optimieren. Zwei populäre Methoden sind Zeitblockierung und Zeitboxen. Bei der Zeitblockierung planst du große, ungestörte Zeitblöcke ein, um dich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, während beim Zeitboxen feste Intervalle (z. B. 25 Minuten) geplant werden, gefolgt von Pausen. Experimentiere mit beiden Methoden, um herauszufinden, welche für dich am besten funktioniert.


Tipp #21: Unterscheide zwischen Dringendem und Wichtigem

Wir haben es alle schon getan: Wir priorisieren dringende Aufgaben über wichtige. Aber was ist der Unterschied zwischen dringenden und wichtigen Aufgaben? Dringende Aufgaben erfordern sofortige Aufmerksamkeit (z. B. ein Feuer löschen), während wichtige Aufgaben solche sind, die mit unseren langfristigen Zielen übereinstimmen (z. B. ein Buch schreiben). Achte darauf, dass du wichtige Aufgaben über dringende stellst – auch wenn sie nicht so glänzend oder aufsehenerregend sind.


Tipp #22: Schärfe deine AxtZum Schluss: Denke daran, dass Produktivität nicht nur bedeutet, mehr zu erledigen, sondern auch, klüger zu arbeiten. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist deine Axt (oder deine Fähigkeiten) zu schärfen. Ob durch Online-Kurse, Workshops oder Konferenzen in deinem Fachbereich – bleibe immer auf dem neuesten Stand. Indem du kontinuierlich an dir selbst arbeitest, kannst du mit weniger Aufwand das gleiche Ergebnis erzielen und gleichzeitig dein Selbstbewusstsein und deinen Erfolg steigern.


A drawing of a bearded man holding an axe

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